Donnerstag, 29. Januar 2015

Taschen Pauker - Abfrage von Informationen



Patrick Less
Matrikel-Nr.: 214100390             

Was macht eine App zur guten Bildungsapp?
App-Name:                        Taschen Pauker
Anbieter:                            Brian Ford
Datum:                               27.01.2015
Getestete Version:              1.5
Aktuelle Version                1.5
Getestet mit:                      Samsung Galaxy S3
Kosten:                               keine
Zielgruppe:                        Schüler/-innen aller Alterstufen
Schwerpunkt:                     Abfrage von Informationen

Kurzbeschreibung:     Förderung von Kurzzeit- und Langzeitgedächtnis! Die App ist die Pocket-Version des Lernprogramms am Computer. Nicht nur einfaches Vokabellernen, sondern unterschiedlichste Wissensbereiche lassen sich mit dieser App abdecken. Die Inhalte der Karten lassen sich durch verschiedene Lektionen sortieren. Die App bietet sich weiterhin als Notizzettel an. Außerdem lassen sich problemlos Verbindungen zu anderen Geräten herstellen.
Pädagogische Einschätzung:
Dokumentation des
Lernfortschrittes:        Die Dokumentation des Lernfortschritts ist sehr genau dargelegt. Es wird zwischen neuen Karten und abgelaufenen Karten unterschieden. Dabei der der / die Lernende direkt von bereits gelerntem in  neue Lernbereiche vorstoßen. Die App wendet das Kartei-Karten-System nach dem Leitner-Prinzip an. Nicht nur die Bearbeitungszeit wird gestoppt, sondern auch bei welchen „Karten“ Fehler gemacht wurden. Dadurch wird genauestens über aktuellen Lernstand berichtet. Auch eine Wiederholung von Zuhause ist jederzeit möglich und verbessert das Ergebnis.

Benutzerverwaltung:  Eine Verwaltung von mehreren Benutzern dieser App auf einem Gerät ist nicht möglich. Dennoch lassen sich verschiedene Lektionen anlegen, um so die Möglichkeit zu eröffnen, mehrere Lernprozesse parallel ablaufen zu erstellen. Im Übrigen können Verbindungen zu anderen Geräten hergestellt werden. Dies dient zum Datenaustausch und zur Erfolgskontrolle. Weiterhin werden die Kommunikation und der Wettbewerbsgedanke der Lernenden gefördert.
Lernhilfen:                  Als Lernhilfe lässt sich die App sehr gut nutzen, wenn auch lediglich Wissen abgefragt wird. Der / die Lernende bekommt keinerlei Tipps oder Anregungen. Das Anwendungsfeld der App ist viel zu breit angelegt, als dass es spezifische Tipps geben könnte. Lernstrategien die zur Findung der Lösung dienen, werden nicht genannt. Ein Vorteil, der daraus gezogen werden kann ist, dass die App mehrere Lebensbereiche abdecken kann. So findet sie nicht nur Anwendung in der Ausbildung, sondern möglicherweise in der Freizeit oder im Hobby. Durch schnelle Abfragen wird das Kurzzeitgedächtnis gefördert. Hinzu kommt, dass man zwischen neuen Karten und abgelaufene Karten wählen kann. Abgelaufene Karten regen das Langzeitgedächtnis an.

Mehrkanaligkeit:        Die App spricht lediglich einen visuellen Reiz beim Nutzer / bei der Nutzerin an. Weitere Sinne werden nicht gefördert. Die App setzt keinerlei Tön oder Geräusche ein. Außerdem lassen sich Schriftart- oder Farbe nicht ändern. Diese Umstände müssen jedoch nicht unbedingt von Nachteil sein. Personen mit Handicap werden bei der Anwendung nicht benachteiligt.
                                   Sollte man mit einer Lernkarte unzufrieden sein, lässt dich diese neu editieren und nach Bedarf umändern.

Lernzielkontrolle:      Da die App Lernprozesse unterstützt, wird spezifisches Wissen abgefragt. Zu Beginn müssen die „Karten“ in der App beschriftet werden. Dieser Prozess beinhaltet schon den ersten Lernschritt. Die Lernenden müssen zwischen wichtigen und unwichtigen Inhalten unterscheiden. Nach Ausfüllen der Schreibfelder, kann der Lernprozesse fortgesetzt werden. Es wird zunächst die Vorderseite eine „Karte“ angezeigt. Sinnvoll hierbei sind Fragen oder Problemstellungen. Durch berühren des Bildschirms wird die Rückseite angezeigt. Hier sollte bestmöglich Antworten angezeigt werden. Abschließen wird der/die Lernende gefragt, ob das Resultat bekannt war oder nicht („Ich wusste es“ oder „Ich hatte vergessen“). Außerdem wird bei der Betrachtung automatisch die Zeit gestoppt. In der Statistik werden die Ergebnisse festgehalten.

Schüleraktivitäten:     Aktivität und Interesse des / der Lernenden wird voraus gesetzt. Die Aufgaben in der App können selbst erstellt werden und fordern so einen Selbstantrieb beim Lernen. Aber auch Vorgesetzte, Eltern oder Freunde können Lerninhalte produzieren und legen so den Grundstein zum Lernen.
                                   Außerdem fördert ein Wettbewerbsgedanke durch den Vergleich mit anderen Lernenden die Produktivität.
Bewertung:                 3 von 5 Punkten
                                   Meiner Meinung nach ist die App eine gute Unterstützung für diverse Lernprozesse. Wie den Kriterien allerdings zu entnehmen ist, liegen einige wenige Probleme bei der Anwendung vor. Besonders auf den Schwerpunktbezogen dient die App als Hilfe in nahezu jeem Unterrichtsfach.

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