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Samstag, 31. Januar 2015

Apps die Kindern mit Handicaps das Leben erleichtern sollen

Ihr Name: Maike Schmidt
Matrikel-Nr.:214100722

App-Bewertung:



App-Name: LÜK
Anbieter: Westermann Lernspielverlag GmbH
Kurzbeschreibung:
Lernsystem für Kinder von 2-13 Jahren mit eingebauter Lernkontrolle.
Aufgabenbereiche: Mathematik, Sprache, Logisches Denken
Tester: Maike Schmidt
Datum: 21.01.14
Getestete Version: 22.11.2014 aktualisiert (Version 2.1)
Aktuelle Version: 22.11.2014 aktualisiert (Version 2.1)
Erforderliche Android-Version:
Erfordert iOS 7.1 oder neuer.
Kompatibel mit IPhone, Ipad und Ipod touch. Die App ist für Iphone 5 optimiert
Getestet mit: Iphone 5s
Kosten: App und Demos sind gratis, danach 1,99.- pro Aufgabenfeld
Zielgruppe: Kinder von 2-13, Vorschul- und Grundschulkinder
Schwerpunkt: Altersgerechte Aufgaben aus den Bereichen Mathematik, Sprache und Logisches Denken
Pädagogische Einschätzung: Das Prinzip „LÜK“ ist bereits seit 45 Jahren erprobt und pädagogisch empfohlen. Die App bietet den Kindern Lernspaß auf einem anspruchsvollen Niveau.
Dokumentation des   Lernfortschrittes* Es besteht die Möglichkeit der Selbstkontrolle. Wenn eine Aufgabe nicht ganz richtig gelöst wurde erscheint das Feld „korrigieren“. Die Teile der Aufgabe, in denen Fehler gemacht wurden, werden wiederholt. Die nächste Aufgabenstellung erfolgt erst, wenn alle Ergebnisse richtig sind.
Benutzerverwaltung* Es ist leider nicht möglich mehrere Benutzer zu verwalten.
Lernhilfen*
Die Aufgaben haben verschiedene Altersstufen. Es gibt Stufen von Vorschule bis Klasse 4.
Auf der Stufe Vorschule werden zum Beispiel keine Zahlen verwendet, sondern Symbole. Die Aufgaben sind so auch lösbar, wenn das Kind noch keine Zahlen beherrscht. Auf jeder Altersstufe müssen falsche Ergebnisse stets „korrigiert“ werden, um fortfahren zu können.
Mehrkanaligkeit* Die Aufgabenstellungen werden von der App laut vorgelesen. Kinder können die Aufgaben daher auch bearbeiten, wenn sie noch nicht lesen können. Alle Aufgabenstellungen werden zudem visualisiert und stehen zusätzlich in Schriftform zur Verfügung. Auch Menschen mit einer Einschränkung des Gehörs können somit problemlos alle Aufgabentypen bearbeiten.
Lernzielkontrolle* Es gibt nur Übungsaufgaben. Eigene Aufgaben lassen sich nicht erstellen.
Schüleraktivität* Der Lernende muss sich aktiv beteiligen und die Aufgaben lösen, danach erfolgt eine Selbstkontrolle
Kompensation: Eventuelle Schwächen können durch häufiges Üben ausgebessert werden. Durch die Selbstkontrolle ist der Lernerfolg für Schüler und auch Eltern transparent.
Bewertung: max. 5 Punkte
3 Punkte. (Minuspunkte für:
Lernzielkontrolle → Der Lernfortschritt lässt sich nicht festhalten, Eigene Aufgaben können nicht erstellt werden
Benutzerverwaltung → Es besteht keine Möglichkeit mehrere Benutzer/-innen verwalten zu können
Nutzung → Es gibt keine Speicherfunktion, Lernerfolge können nicht festgehalten werden)


Kriterien-Katalog*

Dokumentation des Lernfortschrittes
Welche Aufgaben wurden bearbeitet? Wurden die Aufgaben richtig gelöst? Wo hat das wurden Fehler gemacht? Der Lernfortschritt sollte mit Hilfe der App möglichst genau festgehalten werden. Optimal wären Informationen darüber, welche Aufgaben von den Lernenden bearbeitet wurden, wo Fehler gemacht wurden, wie viel Zeit für die Lösung von Aufgaben benötigt wurden.
Benutzerverwaltung
Bei Lernapps ist es wichtig, mehrere. Nur so ist eine Lernerfolgskontrolle jedes einzelnen Lerndende getrennt möglich.
Lernhilfen
Viele Apps beschränken sich darauf, den Lernenden anzuzeigen, ob eine Aufgabe   richtig oder falsch gelöst wurde. Das Lernen wird dabei kaum unterstützt, da   nur bereits vorhandenes Wissen abgefragt wird. Sinnvoller wären   kleinschrittige Lernhilfen, wenn ein Fehler gemacht wird.
In Mathematik könnte man beispielsweise eine Rechenaufgabe visuell darstellen, sodass die/der Lernende die Mengen abzählen kann.
Mehrkanaligkeit
Besonders   Menschen mit sog. Handicaps  lernen mit   "Kopf, Herz und Hand". Tablet-PCs bieten die Möglichkeit, durch   Berührung, mit Bild und mit Ton Lernenden Inhalte interaktiv zu vermitteln.   Eine gute App nutzt diese Möglichkeiten aus. Einfach nur "schön   bunt" bedeutet noch nicht, dass eine App motivierend ist. Bunte   Schriften machen dort Sinn, wo die Farben das Lernen unterstützen, indem Sie   z.B. ein wichtiges Merkmal hervorheben.
Lernzielkontrolle
Eine   App, die Wissen oder Fertigkeiten vermittelt, sollte in der Lage sein zu   prüfen, ob das vermittelte Wissen tatsächlich behalten wurde. Dies kann durch   Fragen oder Übungsaufgaben überprüft werden. Viele Apps auf dem Markt   beschränken sich allerdings auf das Abfragen von Wissen, das die App aber gar   nicht selbst vermittelt. Für manche Themenbereiche kann es auch sehr sinnvoll  sein, wenn eigene Übungsaufgaben erstellt werden können. So kann die  Lehrkraft die App noch besser an seine Unterrichtsinhalte anpassen. 
Schüleraktivität
Eine   gute Lernapp lässt die Lernenden nicht nur Inhalte konsumieren, sie fordert   Aktivität vom Kind und ermöglicht Interaktionen.
ERGÄNZEND:

 - Kompensation: kann ich mit der App bestehende Einschränkungen kompensieren
- Nutzung   Schule und zu Hause (Speicherfunktion/Wiederholungen)

- Gibt  es alternative „Lernstrategien“ (andere pädagogischen Ansätze) zur Lösung