Ihr
Name: Maike Schmidt
Matrikel-Nr.:214100722
App-Bewertung:
| App-Name: | LÜK |
| Anbieter: | Westermann Lernspielverlag GmbH |
| Kurzbeschreibung: |
Lernsystem
für Kinder von 2-13 Jahren mit eingebauter Lernkontrolle.
Aufgabenbereiche:
Mathematik, Sprache, Logisches Denken |
| Tester: | Maike Schmidt |
| Datum: | 21.01.14 |
| Getestete Version: | 22.11.2014 aktualisiert (Version 2.1) |
| Aktuelle Version: | 22.11.2014 aktualisiert (Version 2.1) |
| Erforderliche Android-Version: |
Erfordert
iOS 7.1 oder neuer.
Kompatibel mit IPhone,
Ipad und Ipod touch. Die App ist für Iphone 5 optimiert |
| Getestet mit: | Iphone 5s |
| Kosten: | App und Demos sind gratis, danach 1,99.- pro Aufgabenfeld |
| Zielgruppe: | Kinder von 2-13, Vorschul- und Grundschulkinder |
| Schwerpunkt: | Altersgerechte Aufgaben aus den Bereichen Mathematik, Sprache und Logisches Denken |
| Pädagogische Einschätzung: | Das Prinzip „LÜK“ ist bereits seit 45 Jahren erprobt und pädagogisch empfohlen. Die App bietet den Kindern Lernspaß auf einem anspruchsvollen Niveau. |
| Dokumentation des Lernfortschrittes* | Es besteht die Möglichkeit der Selbstkontrolle. Wenn eine Aufgabe nicht ganz richtig gelöst wurde erscheint das Feld „korrigieren“. Die Teile der Aufgabe, in denen Fehler gemacht wurden, werden wiederholt. Die nächste Aufgabenstellung erfolgt erst, wenn alle Ergebnisse richtig sind. |
| Benutzerverwaltung* | Es ist leider nicht möglich mehrere Benutzer zu verwalten. |
| Lernhilfen* |
Die
Aufgaben haben verschiedene Altersstufen. Es gibt Stufen von
Vorschule bis Klasse 4.
Auf der Stufe
Vorschule werden zum Beispiel keine Zahlen verwendet, sondern
Symbole. Die Aufgaben sind so auch lösbar, wenn das Kind noch
keine Zahlen beherrscht. Auf jeder Altersstufe müssen falsche
Ergebnisse stets „korrigiert“ werden, um fortfahren zu können. |
| Mehrkanaligkeit* | Die Aufgabenstellungen werden von der App laut vorgelesen. Kinder können die Aufgaben daher auch bearbeiten, wenn sie noch nicht lesen können. Alle Aufgabenstellungen werden zudem visualisiert und stehen zusätzlich in Schriftform zur Verfügung. Auch Menschen mit einer Einschränkung des Gehörs können somit problemlos alle Aufgabentypen bearbeiten. |
| Lernzielkontrolle* | Es gibt nur Übungsaufgaben. Eigene Aufgaben lassen sich nicht erstellen. |
| Schüleraktivität* | Der Lernende muss sich aktiv beteiligen und die Aufgaben lösen, danach erfolgt eine Selbstkontrolle |
| Kompensation: | Eventuelle Schwächen können durch häufiges Üben ausgebessert werden. Durch die Selbstkontrolle ist der Lernerfolg für Schüler und auch Eltern transparent. |
| Bewertung: max. 5 Punkte |
3
Punkte. (Minuspunkte für:
Lernzielkontrolle
→ Der Lernfortschritt lässt sich nicht festhalten, Eigene
Aufgaben können nicht erstellt werden
Benutzerverwaltung
→ Es besteht keine Möglichkeit mehrere Benutzer/-innen
verwalten zu können
Nutzung
→ Es gibt keine Speicherfunktion, Lernerfolge können nicht
festgehalten werden) |
Kriterien-Katalog*
Dokumentation
des Lernfortschrittes
Welche
Aufgaben wurden bearbeitet? Wurden die Aufgaben richtig gelöst? Wo
hat das wurden Fehler gemacht? Der Lernfortschritt sollte mit Hilfe
der App möglichst genau festgehalten werden. Optimal wären
Informationen darüber, welche Aufgaben von den Lernenden bearbeitet
wurden, wo Fehler gemacht wurden, wie viel Zeit für die Lösung von
Aufgaben benötigt wurden.
Benutzerverwaltung
Bei
Lernapps ist es wichtig, mehrere. Nur so ist eine
Lernerfolgskontrolle jedes einzelnen Lerndende getrennt möglich.
Lernhilfen
Viele
Apps beschränken sich darauf, den Lernenden anzuzeigen, ob eine
Aufgabe richtig oder falsch gelöst wurde. Das Lernen
wird dabei kaum unterstützt, da nur bereits vorhandenes
Wissen abgefragt wird. Sinnvoller wären kleinschrittige
Lernhilfen, wenn ein Fehler gemacht wird.
In
Mathematik könnte man beispielsweise eine Rechenaufgabe visuell
darstellen, sodass die/der Lernende die Mengen abzählen kann.
Mehrkanaligkeit
Besonders
Menschen mit sog. Handicaps lernen mit "Kopf,
Herz und Hand". Tablet-PCs bieten die Möglichkeit, durch
Berührung, mit Bild und mit Ton Lernenden Inhalte interaktiv zu
vermitteln. Eine gute App nutzt diese Möglichkeiten aus.
Einfach nur "schön bunt" bedeutet noch nicht,
dass eine App motivierend ist. Bunte Schriften machen
dort Sinn, wo die Farben das Lernen unterstützen, indem Sie
z.B. ein wichtiges Merkmal hervorheben.
Lernzielkontrolle
Eine
App, die Wissen oder Fertigkeiten vermittelt, sollte in der Lage sein
zu prüfen, ob das vermittelte Wissen tatsächlich
behalten wurde. Dies kann durch Fragen oder
Übungsaufgaben überprüft werden. Viele Apps auf dem Markt
beschränken sich allerdings auf das Abfragen von Wissen, das die App
aber gar nicht selbst vermittelt. Für manche
Themenbereiche kann es auch sehr sinnvoll sein, wenn eigene
Übungsaufgaben erstellt werden können. So kann die Lehrkraft
die App noch besser an seine Unterrichtsinhalte anpassen.
Schüleraktivität
Eine
gute Lernapp lässt die Lernenden nicht nur Inhalte konsumieren, sie
fordert Aktivität vom Kind und ermöglicht
Interaktionen.
ERGÄNZEND:
-
Kompensation: kann ich mit der App bestehende Einschränkungen
kompensieren
-
Nutzung Schule und zu Hause
(Speicherfunktion/Wiederholungen)
-
Gibt es alternative „Lernstrategien“ (andere pädagogischen
Ansätze) zur Lösung