Samstag, 13. Dezember 2014

Eska - Lager Check; Gefahrenstofflehre

Aufgabe 3
Bewertung einer App

  1. Johann, Anne; 214202812
  2. Kahn, Alisa; 214202817
  3. Leclerc, Michelle; 214201385
  4. Schmitz, Sina: 213201303


App-Name:
Eska Lager Check
Anbieter:
TORO digital
Kurzbeschreibung:
Hilfe zur Zusammenlagerung von Gefahrenstoffen
Tester:
Johann, Anne; Kahn, Alisa; Leclerc, Michelle; Schmitz, Sina
Datum:
13.12.14
Getestete Version:
1.0.3
Aktuelle Version:
1.0.3
Erforderliche iOS-Version:
5.0 oder neuer
Getestet mit:
Iphone
Kosten:
gratis
Zielgruppe:
Schüler/-innen in der Ausbildung „Lagerhelfer/-in“
Schwerpunkt:
Gefahrenstofflehre
Pädagogische Einschätzung:
Die APP ist ein Nachschlagewerk und keine Lernapp. Zur Nutzung des Schnellchecks sollten die Schüler die Gefahrenstoffe in Kategorien einordnen können. Allerdings kann dieses auch innerhalb der App nachgeschlagen werden, sodass der pädagogische Wert sehr gering ist.
Dokumentation des Lernfortschrittes
Die App ist nicht darauf ausgelegt einen Lernfortschritt nachzuprüfen. Es ist aber nicht auszuschließen, dass die App einen Lernfortschritt erbringt.
Benutzerverwaltung
Es gibt keine Möglichkeit verschiedene Benutzer anzulegen.
Lernhilfen
Als Lernhilfe kann die App nicht bezeichnet werden, sie ist eher als Werkzeug im praktischen Arbeitsalltag zu verstehen.
Mehrkanaligkeit
Die App ist sehr einfach strukturiert. Die Lagerklassen können innerhalb der App miteinander kombiniert werden. Dem Schüler wird anschließend angezeigt ob eine Zusammenlagerung erlaubt, eingeschränkt erlaubt oder verboten ist. Unterstützt wird dies von Farbunterlegung im Ampelsystem (grün=erlaubt...).
Lernzielkontrolle
Da die App nicht auf einen Lernfortschritt ausgelegt ist, gibt es auch keine Lernzielkontrolle.
Schüleraktivität
Die Schüler müssen lernen die App anwenden zu können, es erfolgt aber keine interaktive Aktivität.
Ergänzung
Ausschließlich Wissenseinschränkungen der Schüler können mit der App kompensiert werden.
Die App hat keine Speicherfunktion, die Gefahrenstoffe müssen immer wieder erneut miteinander kombiniert werden.
Anmerkung
Bewertet man die App hinsichtlich ihrer Nützlichkeit als Nachschlagewerk in einem Lager, ist sie sehr hilfreich und einfach zu bedienen. Sie vereinfacht den Schülern ihre Lagertätigkeiten und verhindert eine falsche Zusammenlagerung.

Bewertet man die App im Bezug auf ihren Lernerfolg, ist dieser zwar in eingeschränkter Weise möglich, wird allerdings nicht abgefragt und ist über die App nicht kontrollierbar.
Bewertung: max. 5 Punkte
Nachschlagewerk: 5 Punkte, Lernapp: 1 Punkt



Mittwoch, 29. Oktober 2014

Kriterien für die Eignung von Apps im Bildungseinsatz



Was macht eine App zur guten Bildungsapp? Welche Kriterien sind für den Einsatz in Bildungseinrichtungen im Bereich der wichtig?

An dieser Stelle sind grundlegende Kriterien für die Eignung von Apps in inklusiven Settings erläutern. Dies bietet Entwicklern die Möglichkeit, Apps zu entwickeln, die für den Einsatz im Bildungsbereich gut geeignet sind. Aber auch für di Bewertung und Einschätzung von bestehenden Apps sind diese Kriterien von Bedeutung. Wie kann es Studierenden im Bereich Education gelingen aus der Vielzahl der Angebote im App-Store die passende App zu finden?
Der Kriterien-Katalog der Seite Schule-apps.de kann dabei eine Hilfestellung sein. Beispielsweise soll bei den Anforderungen unterschieden werden, ob es sich um eine "Lernapp" handelt, die Lerninhalte vermitteln soll, oder ob die App eher ein „Werkzeug“ darstellt, das im Unterrichtseinsatz z.B. als Nachschlagewerk oder zur Erstellung von Präsentationen verwendet wird. 

Dokumentation des Lernfortschrittes

Welche Aufgaben wurden bearbeitet? Wurden die Aufgaben richtig gelöst? Wo hat das wurden Fehler gemacht? Der Lernfortschritt sollte mit Hilfe der App möglichst genau festgehalten werden. Optimal wären Informationen darüber, welche Aufgaben von den Lernenden bearbeitet wurden, wo Fehler gemacht wurden, wie viel Zeit für die Lösung von Aufgaben benötigt wurden.

Benutzerverwaltung

Bei Lernapps ist es wichtig, mehrere Benutzer/-innen verwalten zu können. Nur so ist eine Lernerfolgskontrolle jedes Einzelnen Kind getrennt möglich.
Lernhilfen

Viele Apps beschränken sich darauf, den Lernenden anzuzeigen, ob eine Aufgabe richtig oder falsch gelöst wurde. Das Lernen wird dabei kaum unterstützt, da nur bereits vorhandenes Wissen abgefragt wird. Sinnvoller wären kleinschrittige Lernhilfen, wenn ein Fehler gemacht wird.
In Mathematik könnte man beispielsweise eine Rechenaufgabe visuell darstellen, sodass die/der Lernende die Mengen abzählen kann.

Mehrkanaligkeit

Besonders Menschen mit sog. Handicaps  lernen mit "Kopf, Herz und Hand". Tablet-PCs bieten die Möglichkeit, durch Berührung, mit Bild und mit Ton Lernenden Inhalte interaktiv zu vermitteln. Eine gute App nutzt diese Möglichkeiten aus. Einfach nur "schön bunt" bedeutet noch nicht, dass eine App motivierend ist. Bunte Schriften machen dort Sinn, wo die Farben das Lernen unterstützen, indem Sie z.B. ein wichtiges Merkmal hervorheben.

Lernzielkontrolle

Eine App, die Wissen oder Fertigkeiten vermittelt, sollte in der Lage sein zu prüfen, ob das vermittelte Wissen tatsächlich behalten wurde. Dies kann durch Fragen oder Übungsaufgaben überprüft werden. Viele Apps auf dem Markt beschränken sich allerdings auf das Abfragen von Wissen, das die App aber gar nicht selbst vermittelt. Für manche Themenbereiche kann es auch sehr sinnvoll sein, wenn eigene Übungsaufgaben erstellt werden können. So kann die Lehrkraft die App noch besser an seine Unterrichtsinhalte anpassen.
Schüleraktivität

Eine gute Lernapp lässt die Lernenden nicht nur Inhalte konsumieren, sie fordert Aktivität vom Kind und ermöglicht Interaktionen.
ERGÄNZEND:

 - Kompensation: kann ich mit der App bestehende Einschränkungen kompensieren
- Nutzung Schule und zu Hause (Speicherfunktion/Wiederholungen)
- Gibt es alternative „Lernstrategien“ (andere pädagogischen Ansätze) zur Lösung






Inklusive Bildung

Das Thema Inklusion wird von medien+bildung.com mit dem Projekt mobil+stark bearbeitet, gefördert, umgesetzt und in immer neuen Projekten mit entsprechenden Bausteinen erprobt. 
Im Rahmen der Lehrveranstaltung "Mobiles Lernen im Unterricht"für den BA Education (1.4 Medienbildung) an der Universität Koblenz-Landau (Campus Koblenz) arbeiten im Wintersemester 2014/15 in der Tat 100 Studierende an einer Sammlung von Apps für inklusive Szenarien mit mobilen Medien. 
Die Sammlung ist in diesem Blog zusammengestellt.