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Donnerstag, 29. Januar 2015

Taschen-Pauker - Abfragen von Information

Melike Sarpkan
014100590


App-Name:
Taschen-Pauker
Anbieter:
Brian Ford
Kurzbeschreibung:
Es handelt sich um eine App, in der Karteikarten mit Vorder- und Rückseite selbst erstellt und verwaltet werden können. Sie lassen sich in verschiedene Lektionen unterteilen und können jederzeit editiert werden.
Die App fördert nach Aussage des Anbieters das Lang- und Kurzzeitgedächtnis.
Das Programm ist ein Zusatz zu einer PC-Version, mit der die App gekoppelt werden kann.
Es gibt kein spezielles Thema/Fach für das diese App genutzt wird, sie ist universell für alle Bereiche verwendbar.
Tester:
Melike Sarpkan
Datum:
25.01.15
Getestete Version:
1.5
Aktuelle Version:
1.5
Erforderliche Android-Version


Getestet mit:
Samsung Galaxy S5
Kosten:
kostenlos
Zielgruppe:
Schüler/-innen aller Altersklassen
Schwerpunkt:
Abfrage von Information
Pädagogische Einschätzung:
Ich halte die App zum reinen Abfragen von Information für geeignet. Ein Kritikpunkt ist, dass die App die Richtigkeit der Antworten nicht eigenständig bewerten kann. Auch ist sie ungeeignet zum Erlernen/Verstehen neuer Inhalte.
Dokumentation des
Lernfortschrittes*
Während die Lernkarten abgefragt werden, läuft eine Stoppuhr, die jedoch während der ganzen Lektion durch läuft und nicht die Zeit für jede einzelne Karte angibt. Durch Wischen auf dem Display wird die Karte umgedreht, ob der Inhalt richtig wiedergegeben wurde, kann die App dabei nicht kontrollieren.
Der Nutzer muss hierbei ehrlich sein und angeben, ob er die Karte beantworten konnte oder nicht. Wenn nicht, wird sie zurück auf den Stapel gelegt und wieder abgefragt.
Benutzerverwaltung*
Es können nicht mehrere Nutzer angemeldet werden, sondern lediglich unterschiedliche Lektionen erstellt werden.
Lernhilfen*
Die App bietet keine Hilfe bei der Beantwortung der Karten.
Die Stoppuhr kann abgestellt werden, wenn sie den Lernenden nervös macht und sich damit nachteilig auf das Lernen auswirkt.
In der Lernphase können Vor- und Rückseite der Karten nebeneinander angezeigt werden.
Mehrkanaligkeit*
Dieses Kriterium wird meiner Meinung nach nicht erfüllt. Weder arbeitet die App mit Ton und Abbildungen, noch ist das Design anregend. Man kann keine unterschiedlichen Schriftarten, -farben oder -stärken auswählen.
Lernzielkontrolle*
Die App dient der Lernzielkontrolle, nicht dem Erlernen von Wissen. Wie aber schon erwähnt, kann die App nicht eigenständig kontrollieren, ob das Erlernte korrekt wiedergegeben wurde. Es gibt auch wenig Variationsmöglichkeiten beim Abfragen, die Karten können andersrum angezeigt werden, also die Rückseite zuerst, sodass die Vorderseite abgefragt wird.
Es können auch Eltern oder Lehrer Fragekarten für die Schüler erstellen.
Der Lernfortschritt wird in einer Statistik angezeigt in der steht, wie viele Karten richtig oder falsch beantwortet wurden.
Der Stoff kann jederzeit auch unterwegs abgefragt werden.
Schüleraktivität*
Die Schüleraktivität wird gefordert, da die Schüler die Karten selbst erstellen können. Dabei müssen sie ehrlich sein, überlegen wie sie den Inhalt für sich am besten organisieren, welche Inhalte überhaupt eingebracht werden sollen und wie die Inhalte sortiert werden sollten.




Bewertung: max. 5 Punkte
4 Punkte


Taschen Pauker - Abfrage von Informationen



Patrick Less
Matrikel-Nr.: 214100390             

Was macht eine App zur guten Bildungsapp?
App-Name:                        Taschen Pauker
Anbieter:                            Brian Ford
Datum:                               27.01.2015
Getestete Version:              1.5
Aktuelle Version                1.5
Getestet mit:                      Samsung Galaxy S3
Kosten:                               keine
Zielgruppe:                        Schüler/-innen aller Alterstufen
Schwerpunkt:                     Abfrage von Informationen

Kurzbeschreibung:     Förderung von Kurzzeit- und Langzeitgedächtnis! Die App ist die Pocket-Version des Lernprogramms am Computer. Nicht nur einfaches Vokabellernen, sondern unterschiedlichste Wissensbereiche lassen sich mit dieser App abdecken. Die Inhalte der Karten lassen sich durch verschiedene Lektionen sortieren. Die App bietet sich weiterhin als Notizzettel an. Außerdem lassen sich problemlos Verbindungen zu anderen Geräten herstellen.
Pädagogische Einschätzung:
Dokumentation des
Lernfortschrittes:        Die Dokumentation des Lernfortschritts ist sehr genau dargelegt. Es wird zwischen neuen Karten und abgelaufenen Karten unterschieden. Dabei der der / die Lernende direkt von bereits gelerntem in  neue Lernbereiche vorstoßen. Die App wendet das Kartei-Karten-System nach dem Leitner-Prinzip an. Nicht nur die Bearbeitungszeit wird gestoppt, sondern auch bei welchen „Karten“ Fehler gemacht wurden. Dadurch wird genauestens über aktuellen Lernstand berichtet. Auch eine Wiederholung von Zuhause ist jederzeit möglich und verbessert das Ergebnis.

Benutzerverwaltung:  Eine Verwaltung von mehreren Benutzern dieser App auf einem Gerät ist nicht möglich. Dennoch lassen sich verschiedene Lektionen anlegen, um so die Möglichkeit zu eröffnen, mehrere Lernprozesse parallel ablaufen zu erstellen. Im Übrigen können Verbindungen zu anderen Geräten hergestellt werden. Dies dient zum Datenaustausch und zur Erfolgskontrolle. Weiterhin werden die Kommunikation und der Wettbewerbsgedanke der Lernenden gefördert.
Lernhilfen:                  Als Lernhilfe lässt sich die App sehr gut nutzen, wenn auch lediglich Wissen abgefragt wird. Der / die Lernende bekommt keinerlei Tipps oder Anregungen. Das Anwendungsfeld der App ist viel zu breit angelegt, als dass es spezifische Tipps geben könnte. Lernstrategien die zur Findung der Lösung dienen, werden nicht genannt. Ein Vorteil, der daraus gezogen werden kann ist, dass die App mehrere Lebensbereiche abdecken kann. So findet sie nicht nur Anwendung in der Ausbildung, sondern möglicherweise in der Freizeit oder im Hobby. Durch schnelle Abfragen wird das Kurzzeitgedächtnis gefördert. Hinzu kommt, dass man zwischen neuen Karten und abgelaufene Karten wählen kann. Abgelaufene Karten regen das Langzeitgedächtnis an.

Mehrkanaligkeit:        Die App spricht lediglich einen visuellen Reiz beim Nutzer / bei der Nutzerin an. Weitere Sinne werden nicht gefördert. Die App setzt keinerlei Tön oder Geräusche ein. Außerdem lassen sich Schriftart- oder Farbe nicht ändern. Diese Umstände müssen jedoch nicht unbedingt von Nachteil sein. Personen mit Handicap werden bei der Anwendung nicht benachteiligt.
                                   Sollte man mit einer Lernkarte unzufrieden sein, lässt dich diese neu editieren und nach Bedarf umändern.

Lernzielkontrolle:      Da die App Lernprozesse unterstützt, wird spezifisches Wissen abgefragt. Zu Beginn müssen die „Karten“ in der App beschriftet werden. Dieser Prozess beinhaltet schon den ersten Lernschritt. Die Lernenden müssen zwischen wichtigen und unwichtigen Inhalten unterscheiden. Nach Ausfüllen der Schreibfelder, kann der Lernprozesse fortgesetzt werden. Es wird zunächst die Vorderseite eine „Karte“ angezeigt. Sinnvoll hierbei sind Fragen oder Problemstellungen. Durch berühren des Bildschirms wird die Rückseite angezeigt. Hier sollte bestmöglich Antworten angezeigt werden. Abschließen wird der/die Lernende gefragt, ob das Resultat bekannt war oder nicht („Ich wusste es“ oder „Ich hatte vergessen“). Außerdem wird bei der Betrachtung automatisch die Zeit gestoppt. In der Statistik werden die Ergebnisse festgehalten.

Schüleraktivitäten:     Aktivität und Interesse des / der Lernenden wird voraus gesetzt. Die Aufgaben in der App können selbst erstellt werden und fordern so einen Selbstantrieb beim Lernen. Aber auch Vorgesetzte, Eltern oder Freunde können Lerninhalte produzieren und legen so den Grundstein zum Lernen.
                                   Außerdem fördert ein Wettbewerbsgedanke durch den Vergleich mit anderen Lernenden die Produktivität.
Bewertung:                 3 von 5 Punkten
                                   Meiner Meinung nach ist die App eine gute Unterstützung für diverse Lernprozesse. Wie den Kriterien allerdings zu entnehmen ist, liegen einige wenige Probleme bei der Anwendung vor. Besonders auf den Schwerpunktbezogen dient die App als Hilfe in nahezu jeem Unterrichtsfach.

Mittwoch, 28. Januar 2015

BRAINYOO


Anbieter

BrainYoo Ltd.

Kurzbeschreibung
Mit BRAINYOO ist die Gestaltung seiner eigenen Karteikarten, sowohl auf dem Smartphone als auch auf dem Computer möglich.  Der Schüler hat die Möglichkeit seinen Lernstoff in unterschiedlichen Kategorien als Karteikarten aufzubereiten. Wenn man die Premium Version (1 Monat bis zu 24 Monate) kauft, kann man durch das Hinzufügen von Tabellen, Bildern, Links usw. seine Karteikarten optimal an sein Lernverhalten anpassen.

Tester
Lara Kortmann, Matrikelnr.: 214100314
Datum
23.01.2015
Getestete Version
2.6.5
Aktuelle Version
2.6.5
Getestet mit
Apple iPhone 6
Kosten
ohne Premium-Version – keine Kosten , mit Premium-Version –  1 Monat bis 24 Monate (ab 4,99 Euro bis 47,99 Euro)
Schwerpunkt
Lernoptimierung durch Selbstgestaltung von Karteikarten
Pädagogische Einschätzung
Die App dient den Schülern als Werkzeug um ihren Lernstoff selbstständig zu gliedern. Durch die Selbstkontrolle werden die Schüler zu eigenständigem Lernen animiert. Ebenfalls reflektieren die Schüler über ihr eigenes Lernverhalten, wie sie am besten lernen können, also was ihnen beim lernen hilft und was nicht.

Mehrkanaligkeit
Durch die Premium-Version kann man die Karteikartengestaltung um Farbe, andere Schriften und Bilder erweitern. Dies hilft vor allem wichtige Wörter zu kennzeichnen und um den Lernstoff verständlicher darzustellen.

Benutzerverwaltung
Lediglich ein Benutzer kann sich auf der Smartphone App registrieren.

Dokumentation des Lernfortschrittes und Lernzielkontrolle
Die App zeigt nach den Multiple-Choice-Fragen die richtige Lösung, richtige Lösungen werden grün und Fehler werden rot angezeigt. Nach den Frage-Antwort Karteikarten kann man auswählen ob man die Antwort vorher schon gewusst hat oder nicht. Am Ende einer „Lernkategorie“ zeigt die App an, wie viel Prozent man richtig gelöst hat. Des weiteren wird die gemessene Zeit zur Bearbeitung der Aufgaben angezeigt, so wie der aktuelle Lernstand in der bearbeiteten Lernkategorie.  Ebenfalls  zeigt die App in der To Do Liste an, wie viele Karten man am Tag bearbeitet hat.

Lernhilfen

Durch die Möglichkeit Bilder, Tabellen, Statistiken und Links den Karteikarten hinzuzufügen, kann man unterstützend den eigenen Lernprozess fördern, je nachdem was dem Schüler beim Lernen eher weiterhilft. Außerdem kann man zu jeder Karteikarte eine Eselsbrücke anfertigen, die wenn gewünscht angezeigt werden kann.

Schüleraktivität

Die App fordert von den Schülern ein selbstständiges Gestalten der Karteikarten und  Selbstkontrolle.

Bewertung
 3 von 5 Punkten