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Samstag, 31. Januar 2015

Babbel, einfach Sprachen lernen

Andrea Minge
214100606

Was macht eine App zur guten Bildungsapp? Welche Kriterien sind für den Einsatz in Bildungseinrichtungen im Bereich der wichtig?

Die App  „Babbel“ ist eine Lernapp, welche Lerninhalte vermittelt. Es ist möglich auch als absoluter Anfänger eine komplett neue Sprache zu lernen und zwar ganz bequem von zuhause aus. Die Bedienung ist sehr einfach und man wird Schritt für Schritt durch die Übungen und Lernkontrollen geführt.

App-Name:
Babbel
Anbieter:
Babbel.com
Kurzbeschreibung:
Mobil Sprachen lernen im Alltag
Tester:
Andrea Minge
Datum:
20.01.15
Getestete Version:
Version 5.1.1
Aktuelle Version:
Version 5.1.1
Erforderliche Android-Version:
Android Version 4.4.2
Getestet mit:
LG G2
Kosten:
Testversion kostenlos, 9.95€ pro Monat
Zielgruppe:
Jugendliche/Erwachsene
Schwerpunkt:
Einfach und schnell Sprachen lernen
Pädagogische Einschätzung:
Didaktisch abgestimmte Lernziele machen das Erlernen einer Fremdsprache von Zuhause aus möglich
Dokumentation des   Lernfortschrittes*
Eigener Lernrhythmus möglich
Benutzerverwaltung*
Nur ein Benutzer möglich
Lernhilfen*
Nach jeder Lerneinheit zusammenfassend
Mehrkanaligkeit*
Farbig, symbolisch und akustisch verdeutlicht
Lernzielkontrolle*
3Schritt-Lernen: Vermitteln, vertiefen, überprüfen
Schüleraktivität*
Interaktiver Lernspaß


Bewertung: max. 5 Punkte
4,5 Punkte


Kriterien-Katalog*

Dokumentation des Lernfortschrittes
Es entsteht eine Übersicht über die einzelnen Lerneinheiten. Wurden alle Aufgaben richtig gelöst geht es unmittelbar weiter, waren falsche Antworten dabei, werden diese am Ende der Einheit angezeigt und eine Verbesserung ist möglich. Ein Zeitlimit beim Bearbeiten der einzelnen Aufgaben gibt es nicht. Der Benutzer soll genügend Zeit haben Nachzudenken und das Erlernte auch zu vertiefen. Jeder hat seinen eigenen Lernrhythmus.
Benutzerverwaltung
Bei der Registrierung ist nur ein Account möglich. Die App wird über ein Smartphone verwendet, welches normalerweise nicht weitergegeben wird. Außerdem wird nur einmal der Beitrag bezahlt, weshalb die App auch nur für einen Benutzer ausgelegt ist.
Lernhilfen
Nach jeder Lerneinheit (am Anfang etwa 8 Grundbegriffe)fasst die App den Lernerfolg zusammen. Ist dieser gut wird man sogar gelobt („Weiter so! Du bist auf dem richtigen Weg.“) An dieser Stelle ist auch die Verbesserung der falschen Aufgaben möglich bevor man zur nächsten Einheit übergeht. Durch eine integrierte Spracherkennung ist es möglich die eigene Aussprache auszuwerten und zu trainieren.
Mehrkanaligkeit
Die App ist durch Symbole wie beispielsweise eine Weltkugel, welche man zu Beginn auf einem Weg platziert, je nach dem, wo man meint, sich in seinem Sprachvorwissen zu befinden (Anfang=Anfänger, fast am Ende=Fortgeschritten). Es wird zusätzlich mit Farben, wie rot für falsch (zusätzlich wackelt das Kästchen, was ein Kopfschütteln imitieren soll) und grün für richtig gearbeitet. Durch die Optik von zerbrochenen Bausteinen, weiß der Benutzer auch ohne Anleitung, was zu tun ist, nämlich diese richtig zusammensetzen. Es werden mögliche Dialoge dargestellt um Begriffe in einen gewissen Kontext zu setzen.
Lernzielkontrolle
Innerhalb einer Lerneinheit wird das Wissen zuerst vermittelt, indem man die Bedeutung des Lernwortes mit einer 50-50-Chance auswählen kann. Anschließend werden in mehreren Schritten und Übungen das Erlernte vertieft und anschließend geprüft. Am Ende der Einheit steht das Ergebnis der Fehlerquote und die Verbesserungsmöglichkeit dieser.
Schüleraktivität
Die App bietet interaktives Lernen an, bei dem alle Sinne angesprochen werden. Klickt man die richtige Antwort an, erscheint ein Bild, dessen Rahmen grün wird. Gleichzeitig wird das gelernte Wort laut ausgesprochen. Es müssen „Bausteine“ zusammengesetzt und virtuelle „Memory-Karten“ aufgedeckt werden.





ERGÄNZEND:

 - Kompensation: Mit der App werden auf jeden Fall bestehende Einschränkungen kompensiert. Die Lernerfolge sind schnell zu sehen, was vor allem zur Motivation beiträgt. Ich denke, dass es mit Hilfe dieser App tatsächlich möglich ist, von Zuhause oder Unterwegs eine neue Sprache zu erlernen und das ganz nebenher.
- Nutzung   Babbel kann von überall aus durch ein mobiles Smartphone genutzt werden (etwa auch z.B. bei langen Zugfahrten oder ähnliches).

94 Grad




App-Bewertung
Mobiles Lernen – WS 14/15

App-Name
94 Grad
Anbieter
SCIMOB
Kurzbeschreibung
Anhand einer Abbildung soll ein gesuchter Begriff mittels einer Pinnwandnadel lokalisiert werden. Je näher die Nadel an der gesuchten Zone platziert wird, desto höher steigt die Temperatur, visualisiert durch die Farben Blau, Gelb, Orange und Rot (stellvertretend für kalt, wärmer, warm, heiß). Veranschaulicht wird das an einem Maskottchen, dessen Wohlbefinden durch die ansteigende Temperatur gleichsam verbessert wird. Die richtige Antwort liegt bei 94°, wie der Titel bereits andeutet.
Die Anzahl der Pins ist auf 50 Stück begrenzt, nach Platzierung/Vergabe aller Nadeln, hat der User die Möglichkeit, neue zu kaufen oder aber muss sich über 15 Minuten gedulden.
Bei richtiger Platzierung erhält der User vier Punkte, die in einen Kompass- oder Würfel-Joker zur Hilfestellung investiert werden können, und steigt ins nächste Level auf.
Die Begriffe stammen aus unterschiedlichsten Gebieten wie Biologie, Geographie, Mathematik, Musik etc. und deren Unterthemen. Außerdem sind Funktionen wie ein Multiplayer-Duell, Einblick in die eigene Position in einer nationalen Rangliste oder „Herausforderungen“ (Abfrage mit Zeitlimit), die Voraussetung zum Aufstieg ins nächste Level sind, spielbar.
Tester
Magdalena Keutgens
Datum
29.01.15
Getestete Version
2.1
Aktuelle Version
2.1
Erforderliche Android-Version
≥ 2.3
Getestet mit
Samsung Galaxy S4
Kosten
-
Zielgruppe
Jedermann – nahezu unabhängig von Alter (teilweise jedoch mindestens Grundschulalter erforderlich) und Erfahrung  – der auf spielerische Art und Weise sein Allgemeinwissen verbessern will.
Schwerpunkt
Vielzahl von Themen und Bereichen, daher keine Schwerpunktorientierung.
Pädagogische Einschätzung
Durch die Abfrage von Vorwissen, bei völliger Orientierungslosigkeit aber Einsatzmöglichkeit der Joker oder Temperaturanzeige, wird User gefordert und gleichermaßen gelockt. Die Aufmachung mit Spielcharakter verspricht einen Suchtfaktor, der zu einer Verbesserung des Allgemeinwissens  führen kann. Ob die Informationen jedoch ausreichend schnell verarbeitet und langfristig gespeichert werden können, ist für mich fraglich.
Dokumentation des Lernfortschrittes
Veranschaulichung der Annäherung an richtige Beantwortung erfolgt an Thermometeranzeige; die Anzahl der richtig beantworteten Fragen wird an den Levels deutlich.
Es gibt keinerlei umfassende Auswertung über falsch oder richtig beantwortete Fragen oder die benötigte Zeit, die „Herausforderung“ nach einer bestimmten Anzahl von Levels beinhaltet jedoch eine Zusammenfassung der abgefragten Begriffe und anschließende Aufstellung/Dokumentation der Antworten. Erstgenanntes ist zum Teil an Pins festzumachen, die sich jedoch nach wenigen Minuten automatisch auffüllen. Trotzdem gibt es keinerlei Zuordnung zu einer Frage oder einem Themengebiet, die Aufschluss über möglichen Nachholbedarf oder Schwachpunkte innerhalb eines Bereichs geben würde.
Benutzerverwaltung
Es sind bei Anmeldung mehrere Benutzer verwaltbar. Duelloption vorhanden.
Lernhilfen
Sind die Temperaturanzeigen, die beschreiben, wie weit der User von der richtigen Antwort entfernt ist sowie das Angebot an zwei verschiedenen Jokern.
Mehrkanaligkeit
In erster Linie wird der visuelle Lerntyp angesprochen, der auditive gänzlich vernachlässigt, von Signalton bei richtiger Beantwortung abgesehen. Einzig und allein Übersichtlichkeit und Struktur wird durch Pinnadeln voll gewährleitet, den Temperaturen zugeordnete Farben eine Bedeutung zugeschrieben. Die Antwort wird auf das Befinden des Maskottchens übertragen und daher greifbarer. Benutzerfreundlichkeit und einfache Anwendung gegeben, jedoch wenig Abwechslung, auf Dauer möglicherweise langweilend.
Lernzielkontrolle
Mit Hilfe des Ausschlussverfahrens wird klar, ob der User die richtigen Antworten gespeichert hat und bei der nächsten Abfrage anwenden kann. Jedoch gibt es keinerlei Wiederholung oder gezielte Abfrage des bisher Gelernten, nur zum Teil wird dies in den  „Herausforderungen“ abgefragt.
Schüleraktivität
Interaktion durch Spielform gegeben.
Bewertung: max. 5 Punkte
Als Lernapp für die Abfrage von konkreten Lerninhalten und zur Lernzielkontrolle einen von fünf Punkten. Für die Freizeit, den Spaßfaktor und das verallgemeinerte Lernen dreieinhalb von fünf.

Magdalena Keutgens
Matrikelnr. 214201825

Apps die Kindern mit Handicaps das Leben erleichtern sollen

Ihr Name: Maike Schmidt
Matrikel-Nr.:214100722

App-Bewertung:



App-Name: LÜK
Anbieter: Westermann Lernspielverlag GmbH
Kurzbeschreibung:
Lernsystem für Kinder von 2-13 Jahren mit eingebauter Lernkontrolle.
Aufgabenbereiche: Mathematik, Sprache, Logisches Denken
Tester: Maike Schmidt
Datum: 21.01.14
Getestete Version: 22.11.2014 aktualisiert (Version 2.1)
Aktuelle Version: 22.11.2014 aktualisiert (Version 2.1)
Erforderliche Android-Version:
Erfordert iOS 7.1 oder neuer.
Kompatibel mit IPhone, Ipad und Ipod touch. Die App ist für Iphone 5 optimiert
Getestet mit: Iphone 5s
Kosten: App und Demos sind gratis, danach 1,99.- pro Aufgabenfeld
Zielgruppe: Kinder von 2-13, Vorschul- und Grundschulkinder
Schwerpunkt: Altersgerechte Aufgaben aus den Bereichen Mathematik, Sprache und Logisches Denken
Pädagogische Einschätzung: Das Prinzip „LÜK“ ist bereits seit 45 Jahren erprobt und pädagogisch empfohlen. Die App bietet den Kindern Lernspaß auf einem anspruchsvollen Niveau.
Dokumentation des   Lernfortschrittes* Es besteht die Möglichkeit der Selbstkontrolle. Wenn eine Aufgabe nicht ganz richtig gelöst wurde erscheint das Feld „korrigieren“. Die Teile der Aufgabe, in denen Fehler gemacht wurden, werden wiederholt. Die nächste Aufgabenstellung erfolgt erst, wenn alle Ergebnisse richtig sind.
Benutzerverwaltung* Es ist leider nicht möglich mehrere Benutzer zu verwalten.
Lernhilfen*
Die Aufgaben haben verschiedene Altersstufen. Es gibt Stufen von Vorschule bis Klasse 4.
Auf der Stufe Vorschule werden zum Beispiel keine Zahlen verwendet, sondern Symbole. Die Aufgaben sind so auch lösbar, wenn das Kind noch keine Zahlen beherrscht. Auf jeder Altersstufe müssen falsche Ergebnisse stets „korrigiert“ werden, um fortfahren zu können.
Mehrkanaligkeit* Die Aufgabenstellungen werden von der App laut vorgelesen. Kinder können die Aufgaben daher auch bearbeiten, wenn sie noch nicht lesen können. Alle Aufgabenstellungen werden zudem visualisiert und stehen zusätzlich in Schriftform zur Verfügung. Auch Menschen mit einer Einschränkung des Gehörs können somit problemlos alle Aufgabentypen bearbeiten.
Lernzielkontrolle* Es gibt nur Übungsaufgaben. Eigene Aufgaben lassen sich nicht erstellen.
Schüleraktivität* Der Lernende muss sich aktiv beteiligen und die Aufgaben lösen, danach erfolgt eine Selbstkontrolle
Kompensation: Eventuelle Schwächen können durch häufiges Üben ausgebessert werden. Durch die Selbstkontrolle ist der Lernerfolg für Schüler und auch Eltern transparent.
Bewertung: max. 5 Punkte
3 Punkte. (Minuspunkte für:
Lernzielkontrolle → Der Lernfortschritt lässt sich nicht festhalten, Eigene Aufgaben können nicht erstellt werden
Benutzerverwaltung → Es besteht keine Möglichkeit mehrere Benutzer/-innen verwalten zu können
Nutzung → Es gibt keine Speicherfunktion, Lernerfolge können nicht festgehalten werden)


Kriterien-Katalog*

Dokumentation des Lernfortschrittes
Welche Aufgaben wurden bearbeitet? Wurden die Aufgaben richtig gelöst? Wo hat das wurden Fehler gemacht? Der Lernfortschritt sollte mit Hilfe der App möglichst genau festgehalten werden. Optimal wären Informationen darüber, welche Aufgaben von den Lernenden bearbeitet wurden, wo Fehler gemacht wurden, wie viel Zeit für die Lösung von Aufgaben benötigt wurden.
Benutzerverwaltung
Bei Lernapps ist es wichtig, mehrere. Nur so ist eine Lernerfolgskontrolle jedes einzelnen Lerndende getrennt möglich.
Lernhilfen
Viele Apps beschränken sich darauf, den Lernenden anzuzeigen, ob eine Aufgabe   richtig oder falsch gelöst wurde. Das Lernen wird dabei kaum unterstützt, da   nur bereits vorhandenes Wissen abgefragt wird. Sinnvoller wären   kleinschrittige Lernhilfen, wenn ein Fehler gemacht wird.
In Mathematik könnte man beispielsweise eine Rechenaufgabe visuell darstellen, sodass die/der Lernende die Mengen abzählen kann.
Mehrkanaligkeit
Besonders   Menschen mit sog. Handicaps  lernen mit   "Kopf, Herz und Hand". Tablet-PCs bieten die Möglichkeit, durch   Berührung, mit Bild und mit Ton Lernenden Inhalte interaktiv zu vermitteln.   Eine gute App nutzt diese Möglichkeiten aus. Einfach nur "schön   bunt" bedeutet noch nicht, dass eine App motivierend ist. Bunte   Schriften machen dort Sinn, wo die Farben das Lernen unterstützen, indem Sie   z.B. ein wichtiges Merkmal hervorheben.
Lernzielkontrolle
Eine   App, die Wissen oder Fertigkeiten vermittelt, sollte in der Lage sein zu   prüfen, ob das vermittelte Wissen tatsächlich behalten wurde. Dies kann durch   Fragen oder Übungsaufgaben überprüft werden. Viele Apps auf dem Markt   beschränken sich allerdings auf das Abfragen von Wissen, das die App aber gar   nicht selbst vermittelt. Für manche Themenbereiche kann es auch sehr sinnvoll  sein, wenn eigene Übungsaufgaben erstellt werden können. So kann die  Lehrkraft die App noch besser an seine Unterrichtsinhalte anpassen. 
Schüleraktivität
Eine   gute Lernapp lässt die Lernenden nicht nur Inhalte konsumieren, sie fordert   Aktivität vom Kind und ermöglicht Interaktionen.
ERGÄNZEND:

 - Kompensation: kann ich mit der App bestehende Einschränkungen kompensieren
- Nutzung   Schule und zu Hause (Speicherfunktion/Wiederholungen)

- Gibt  es alternative „Lernstrategien“ (andere pädagogischen Ansätze) zur Lösung