Ihr Name: Lisa Engel
Matrikel-Nr.: 214100659
Was macht eine App zur guten
Bildungsapp? Welche Kriterien sind für den Einsatz in Bildungseinrichtungen im
Bereich der wichtig?
An
dieser Stelle sind grundlegende Kriterien für die Eignung von Apps in inklusiven
Settings erläutern. Dies bietet Entwicklern die Möglichkeit, Apps zu
entwickeln, die für den Einsatz im Bildungsbereich gut geeignet sind. Aber auch
für die Bewertung und Einschätzung von bestehenden Apps sind diese Kriterien
von Bedeutung. Wie kann es Studierenden im Bereich Education gelingen aus der
Vielzahl der Angebote im App-Store die passende App zu finden? Der
Kriterien-Katalog (siehe*) der Seite Schule-apps.de kann dabei eine
Hilfestellung sein. Beispielsweise soll bei den Anforderungen unterschieden
werden, ob es sich um eine "Lernapp" handelt, die Lerninhalte
vermitteln soll, oder ob die App eher ein „Werkzeug“ darstellt, das im
Unterrichtseinsatz z.B. als Nachschlagewerk oder zur Erstellung von
Präsentationen verwendet wird.
Bei
der App Babbel handelt es sich um eine Lernapp, die Lerninhalte vermittelt. Mit
Hilfe dieser App ist es möglich als Anfänger eine komplett neue Sprache zu
lernen und das ganz bequem und mobil von überall aus mit dem Smartphone. Die
Bedienung der App ist ganz einfach und man wird Schritt für Schritt durch die
Übungen und Lernkontrollen geführt.
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Kriterien-Katalog*
Dokumentation des Lernfortschrittes
Es entsteht eine Übersicht über die einzelnen
Lerneinheiten. Wurden alle Aufgaben richtig gelöst geht es unmittelbar weiter,
waren falsche Antworten dabei, werden diese am Ende der Einheit angezeigt und
eine Verbesserung ist möglich. Ein Zeitlimit beim Bearbeiten der einzelnen
Aufgaben gibt es nicht. Der Benutzer soll genügend Zeit haben Nachzudenken und
das Erlernte auch zu vertiefen. Jeder hat seinen eigenen Lernrhythmus.
Benutzerverwaltung
Bei der
Registrierung ist nur ein Account möglich. Die App wird über ein Smartphone
verwendet, welches normalerweise nicht weitergegeben wird. Außerdem wird nur
einmal der Beitrag bezahlt, weshalb die App auch nur für einen Benutzer
ausgelegt ist.
Lernhilfen
Nach jeder
Lerneinheit (am Anfang etwa 8 Grundbegriffe)fasst die App den Lernerfolg
zusammen. Ist dieser gut wird man sogar gelobt („Weiter so! Du bist auf dem
richtigen Weg.“) An dieser Stelle ist auch die Verbesserung der falschen
Aufgaben möglich bevor man zur nächsten Einheit übergeht. Durch eine
integrierte Spracherkennung ist es möglich die eigene Aussprache auszuwerten
und zu trainieren.
Mehrkanaligkeit
Die App ist
durch Symbole wie beispielsweise eine Weltkugel, welche man zu Beginn auf einem
Weg platziert, je nach dem, wo man meint, sich in seinem Sprachvorwissen zu
befinden (Anfang=Anfänger, fast am Ende=Fortgeschritten). Es wird zusätzlich
mit Farben, wie rot für falsch (zusätzlich wackelt das Kästchen, was ein
Kopfschütteln imitieren soll) und grün für richtig gearbeitet. Durch die Optik
von zerbrochenen Bausteinen, weiß der Benutzer auch ohne Anleitung, was zu tun
ist, nämlich diese richtig zusammensetzen. Es werden mögliche Dialoge
dargestellt um Begriffe in einen gewissen Kontext zu setzen.
Lernzielkontrolle
Innerhalb
einer Lerneinheit wird das Wissen zuerst vermittelt, indem man die Bedeutung
des Lernwortes mit einer 50-50-Chance auswählen kann. Anschließend werden in
mehreren Schritten und Übungen das Erlernte vertieft und anschließend geprüft.
Am Ende der Einheit steht das Ergebnis der Fehlerquote und die
Verbesserungsmöglichkeit dieser.
Schüleraktivität
Die App
bietet interaktives Lernen an, bei dem alle Sinne angesprochen werden. Klickt
man die richtige Antwort an, erscheint ein Bild, dessen Rahmen grün wird.
Gleichzeitig wird das gelernte Wort laut ausgesprochen. Es müssen „Bausteine“
zusammengesetzt und virtuelle „Memory-Karten“ aufgedeckt werden.
ERGÄNZEND:
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Kompensation: Mit der App werden bestehende Einschränkungen kompensiert. Die
Lernerfolge sind schnell zu sehen, was vor allem zur Motivation beiträgt. Ich
denke, dass es mit Hilfe dieser App tatsächlich möglich ist, von Zuhause oder
Unterwegs eine neue Sprache zu erlernen und das ganz nebenher.
- Nutzung:
Babbel kann von überall aus durch ein mobiles Smartphone genutzt werden (etwa
auch z.B. bei langen Zug- und Autofahrten oder ähnliches).
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